Erstbeitrag Wikipedia Anton Moortgat von Alfred Werner Maurer:

Anton Moortgat

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Anton Moortgat (* 21. September 1897 in Antwerpen; † 9. Oktober 1977 in Damme bei Brügge) war ein belgischer Archäologe.

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Leben

Nach dem Studium der Klassischen Archäologie, Klassischen Philologie und Alten Geschichte promovierte Anton Moortgat 1923 bei Ferdinand Noack mit der Arbeit Das antike Torgebäude in seiner baugeschichtlichen Entwicklung. Anschließend war er wissenschaftlicher Assistent bei der Max Freiherr von Oppenheim-Stiftung in Berlin und seit 1929 an der Vorderasiatischen Abteilung der Staatlichen Museen Berlin tätig. 1937 wurde er als Kustos und Professor berufen und lehrte zunächst als Honorarprofessor an der Friedrich-Wilhelms-Universität. 1948 wurde er Ordinarius an der Freien Universität Berlin und trat damit in die Nachfolge von Ernst Herzfeld, der das Amt bis zu seiner Emigration 1935 innehatte, und Eckhard Unger, Ordinarius von 1937 bis 1945.

Wirken und Projekte

Von 1955 bis 1976 leitete Anton Moortgat in Nordostsyrien die Ausgrabungen von Tell Fecherije, Tell Ailun und Tell Chuera. 1967 erschien seine repräsentative Darstellung Die Kunst des alten Mesopotamien, ein Standardwerk der vorderasiatischen Archäologie, das auch ins Arabische und Englische übersetzt wurde. Moortgats Werk förderte das Verständnis für die Bedeutung der klassischen Kunst des alten Mesopotamien. Seine detaillierten Untersuchung der Einzelobjekte, Fundgruppen und Kunstepochen beschreiben den hohen geistigen und künstlerischen Zusammenhalt der altorientalischen Welt der drei vorchristlichen Jahrtausende.

Schriften

Literatur [Bearbeiten]

Weblinks

Personendaten
Moortgat, Anton
belgischer vorderasiatischer Archäologe
21. September 1897
Antwerpen
9. Oktober 1977
Damme (Belgien)
Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Moortgat
 
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